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Erfolgreicher Austausch beim Global Brunch in M’gladbach

Mönchengladbach, 02. Mai (OurVoice): Am 02.05.21 hat das Interkulturelle Promotor*innen-Programm des Eine Welt Netz NRW in Kooperation mit dem Forum für soziale Innovation, dem Jugendclubhaus Westend der Stadt Mönchengladbach und dem Netzwerk „Meeting Point of Freedom, Peaceand Justice“ die Veranstaltung Global Brunch organisiert und erfolgreich im digitalen Format durchgeführt.

Die Veranstaltung hatte zum Ziel Wissen über Fluchtursachen, Rassismus und nachhaltige Entwicklung, die interkulturelle Kompetenz bei den Zielgruppen zu erhöhen und eine Plattform für Vernetzung zu bieten. Hierfür hörten die Teilnehmenden zwei spannenden Vorträgen, zum einem mit dem Thema Deutsche Koloniezeit und Ausbeutung von Serge Palasie und zum anderen den Vortrag von Tina Adomako mit dem Titel „1 Mai Internationaler Tag der Arbeit und das SDG 8“, der menschenunwürdige Arbeit thematisierte.

Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und bot den Teilnehmenden am Ende die Möglichkeit zur offenen Diskussion. Begrüßt wurden die Teilnehmenden von Dr. Mona Pursey, Regionalpromotorin für entwicklungspolitische Bildungsarbeit in NRW im Eine Welt Forum Aachen, mit dem Angebot für die Region, das zivilgesellschaftliche Engagement der Vereine und Engagierten durch Informationen und Beratung in der Eine-Welt-Arbeit zu unterstützen. Auch die Bürgermeisterin der Stadt Mönchengladbach Josephine Gauselmannwar unter den Gästen zu finden, und appellierte an Mut, Zivilcourage und Solidarität, um Fremdenfeindlichkeit und Rassismus entgegenzutreten.

Letztendlich hat die Veranstaltung verdeutlicht, dass Geschichte ein Teil der Gegenwart ist und die Koloniale Geschichte Deutschlands aufgearbeitet werden muss, um gegen Rassismus vorzugehen. Gemeinsam ist es möglich die den Zielen der Agenda 2030 näher zu kommen, sofern jeder versucht seinen Beitrag zu leisten und z.B. keine Produkte aus menschenunwürdiger Arbeit unterstützt.

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